Spiegel

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Verkehrssicherer fahren mit einem Fahrradspiegel

Dem Fahrradspiegel scheint ein ähnliches Schicksal beschieden zu sein wie der Fahrradklingel. Beide kommen trotz hohem Nutzwert zunehmend aus der Mode. Zum einen hat das damit zu tun, dass Fahrrad-Spiegel von jeher Anbauteile am Fahrrad waren, die man sich bei Bedarf selbst nachkaufte. Sie gehörten nicht zu den von der Straßenverkehrsordnung vorgeschriebenen Bauteilen an einem Bike. Zudem legt man heute zunehmend Wert auf eine aufgeräumte Optik. Der Spiegel wird auch aus preislichen Erwägungen herstellerseits eingespart. Man hat heute zunehmend das Gefühl, nur Angeber verzichten nicht auf einen beiderseits montierten Fahrrad Rückspiegel. Doch dem Fahrradspiegel könnte eine Renaissance bevorstehen. An den schnellen E-Bikes sind Fahrrad Seitenspiegel beispielsweise sinnvoll. Diese motorisierten Fahrzeuge verhalten sich im Verkehr ähnlich wie Mofas oder Motorräder. Auch dort finden sich die Rückspiegel noch als unverzichtbares Bauteil.

Spieglein, Spieglein

Aus der Sicht der Hersteller ist der Fahrradspiegel verzichtbar. Er verändert die Optik eines Fahrrades und ist zudem ein Kostentreiber. Man bevorzugt bei Mountainbikes oder Rennrädern heute eine aufgeräumte Optik mit innen verlegten Kabelzügen und puristischer Ausstattung.

Fahrradspiegel in runder Optik

Jeder Biker kann sich nach Bedarf weitere oder von der StVZO vorgeschriebene Bauteile nachkaufen. In den einschlägigen Bikerforen findet man nicht nur unter Pedelec-Fahrern eine Diskussion um das Thema Fahrrad-Spiegel. Viele Biker besitzen keine Spiegel. Anderer haben diese wegen störender Eigenschaften abmontiert. Das Argument dafür lautet: Der Fahrradspiegel erhöht die Breite des Lenkers nicht unbeträchtlich. Nicht unwesentlich ist auch das Problem des toten Winkels. Egal, ob der Rückspiegel an den Lenkerenden mit einem Stopfen oder einer Klemme angebracht wird oder mittels einer Schelle am Lenkerrohr befestigt werden muss: Der tote Winkel ist nicht immer auszuhebeln. Diesem Problem versucht der Hersteller Busch + Müller mit seinem Spiegel-Modell "Cyclestar" aus dem Weg zu gehen. Dieser Fahrradspiegel bietet mit 60 Millimetern ein großes Sichtfeld. Zugleich verkleinert das verwendete Spiegelglas den Hintergrund etwas. Er wird dadurch übersehbarer. Der B + M Fahrrad-Spiegel ist zudem bei Bedarf einklappbar. Seine Verstellbarkeit erlaubt variablere Nutzungen als bei einem fest montierten Fahrradspiegel. Gut ist am Busch + Müller "Cyclestar" auch, dass es diesen Fahrrad Rückspiegel in verschiedenen Ausführungen gibt. So kann man das Modell "Cyclestar 901/1" mit kurzer Stange mittels eines Lenkerstopfens auch am Lenkerende anbringen. Die "Cyclestar"-Variante 901/2 kommt ganz ohne Stange aus. Dafür benötigst Du einen relativ stark gebogenen Lenker. Außerdem gibt es den "Cyclestar" von Busch + Müller auch in einer Variante mit gebogener und kurzer Stange. Die Kundenrezensionen für diesen Fahrradspiegel sind durchweg positiv.

Die Geister scheiden sich eher an der Frage, ob man überhaupt einen Fahrradspiegel benötigt. Fakt ist: Im Stadtverkehr rettet schon so manches mal ein rechtzeitiger Blick in den Rückspiegel einen Biker vor einem Unfall. Nehmen wir an, ein anderer Biker nähert sich in hohem Tempo. Er möchte nach dem Überholen nach rechts abbiegen, wo Du selbst geradeaus einen Zebrastreifen überqueren wolltest. Hören kannst Du den herannahenden Biker nicht. Siehst Du ihn aber rechtzeitig im Rückspiegel, kannst Du ihn im Auge behalten und umsichtiger fahren.

Vor- und Nachteile in der Diskussion

Der Blick in den Fahrradspiegel ist Autofahrern zur Gewohnheit geworden. Doch auch hier nutzt mancher den Seitenspiegel rechts von sich nur sporadisch. Der Spiegel auf der Fahrerseite ist oft der genutzte. Fahrradfahrer fühlen sich in prekären Situationen aber vom schnellen Blick in den Fahrradspiegel abgelenkt. Hinterfragt wird auch, ob man die Entfernung und das Fahrtempo eines hinter einem fahrenden Fahrzeugs richtig abschätzen kann. Dies gilt vor allem bei einer Verkleinerung des Straßenbildes.

Auch das Verhalten eines Rückspiegels bei einem Sturz wird in die Foren-Diskussion eingebracht. Bruchsicheres Glas alleine - wie am Busch + Müller "Cyclostar vorhanden - behebt das Problem nicht. Wenn der Fahrrad Seitenspiegel bei einem Unfall abbricht oder sich verdreht, kann er den Fahrradfahrer erheblich verletzen. Biker, die einen Fahrradspiegel mit Lenkerstopfen-Befestigung an der Uni abstellen, müssen anschließend jedes Mal den Spiegel neu justieren. Die neben dem eigenen Rad eingestellten Bikes haben ihn bei Abstellen verstellt.

All diesen Argumenten können Fachleute entgegensetzen, dass das Fahren mit einem Fahrradspiegel geübt werden muss. Ihr müsst in jeder Fahrsituation selbst einschätzen können, ob der Blick sinnvoll ist oder nicht. Die interessante Frage ist doch, ob beim Spurwechsel ein Blick nach hinten über die Schulter nicht viel gefährlicher ist als ein Blick in den Fahrradspiegel. Ein einklappbarer Fahrrad Seitenspiegel ist bei einer Parksituation an einem vollen Fahrradständer sicher sinnvoll.

Manche Biker montieren wegen der Größe des Sichtfeldes einen Motorradspiegel am Fahrradrahmen. Das eigentliche Problem liegt jedoch vielleicht anderswo. Die Stadtplaner haben eine so große Zahl an Bikern nicht im Blick gehabt. Auch die Entwicklung von schnellen E-Bikes war nicht absehbar. Die Stadtplaner haben die Straßenführungen, Ampelschaltungen und Fahrradwege oft fahrradunfreundlich angelegt. Unverzichtbar ist ein Fahrradspiegel am Liegefahrrad, da man sich hier nur schwer umdrehen kann. Ähnliches gilt für Trikes, Trekking-Bikes, Citybikes und Reisefahrräder - und vor allem für E-Bikes und Pedelecs. Verzichtbar ist der Fahrrad Rückspiegel am BMX-Bike, das nur im Bikepark gefahren wird. Auch am

  • Cyclocross-Bike
  • am Rennrad
  • am Downhill-Mountainbike
  • oder am Kinderfahrrad,

das als Spielgerät nur auf dem Gehweg gefahren werden darf, sind Fahrradspiegel nicht notwendig.

Verschiedene Kaufkriterien im Blick

Auch wenn jeder Biker individuell entscheiden wird, ob er einen Fahrrad Rückspiegel an seinem Fahrzeug montiert oder nicht, gibt es gewisse Kriterien, nach denen Du vorgehen solltest. Für viele Biker sind folgende Qualitätsmerkmale wichtig:

  • die Stabilität
  • die Montagemöglichkeit (Innenklemmung oder Schelle)
  • die Haltbarkeit
  • die Bruchsicherheit des Glases
  • die Vibrationsarmut
  • das Gewicht
  • die Größe der Sichtfläche
  • gegebenenfalls eine Weitwinkeloptik
  • und die Aerodynamik.

Vorgeschlagen wird in Foren für verschiedene Fahrrad Seitenspiegel, dass der Spiegelteller abnehmbar sein müsste. So könnte man aus Sicht der Biker ein Verdrehen oder Glasbruch beim Abstellen des Fahrrades vermeiden. Ob das so stimmt und sinnvoll wäre, sollte jeder selbst entscheiden. Die bei Bikeunit.de zu findenden Fahrradspiegel spiegeln die beste Qualität wider, die in diesem Bereich zu finden ist. Wenn Du schon einen Spiegel kaufst, dann bitte einen hochwertigen. Wenigstens darin sind sich alle Biker einig. Ob Du einen Fahrradspiegel für beide Lenkerseiten benötigst, ist dann schon wieder strittig.



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