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Reiseräder

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Reiserad - der belastbare Begleiter für größere Fahrradreisen

Das Reiserad ist fähig, eine Menge Gepäck auf die Strecke zu bringen. Es ist durch seine Ausstattung und Konstruktion geeignet, eine Asienreise oder Europa-Durchquerung zu stemmen. Natürlich nutzt mancher ein Trekkingrad oder ein umgerüstetes Mountainbike für Radreisen. Auch ein E-Bike oder ein Liegerad bieten sich in neuerer Zeit dazu an. Doch ob diese Alternativen das klassische Reisefahrrad wirklich in den Schatten stellen, darf man bezweifeln.

Reiserad

Lastenesel für die lange Strecke

Fahrradreisen sind beliebt. Sie entführen Abenteuerlustige durch Europa oder in fremde Länder. Dort finden Biker andere Bedingungen vor als hierzulande. Schotterpisten, steile Anstiege, unwegsames Gelände, sowie der Mangel an Fahrradstationen, Fahrrad-Werkstätten, gut sortierten Zubehör-Geschäften oder Apotheken zwingen den Reisenden, alles mit an Bord zu haben, was nötig werden könnte.

Bis zu 70 Kilogramm Gepäck stemmt nicht jeder Fahrradtypus. Dazu bedarf es eines besonders robusten Fahrradrahmens mit ausgewogener Geometrie. Reisefahrräder bringen etwa 16 bis 19 Kilogramm Eigengewicht auf die Strecke. Auch der Radstand sollte größer sein als normal. Außerdem sind an einem reisetauglichen Fahrrad zwei beiderseits belastbare Gepäckträger notwendig, damit die Lasten gut verteilt werden können. Hinten sollten maximal 40 Kilogramm verstaut werden, auf dem vorderen Gepäckträger bis zu zehn Kilo. Dazu kommen noch Staumöglichkeiten am Lenker.

Je nach Fahrradkonstruktion und Bauweise der Gepäckträger ergeben sich unterschiedliche Packmöglichkeiten. Dabei ist darauf zu achten, dass man schwere Dinge im Gepäck immer nach unten packt, leichte nach oben. Wichtig ist, dass sich das bepackte Reisefahrrad noch problemlos lenken lässt. Die Bremsen müssen trotz des erhöhten Gewichts noch zuverlässig arbeiten können. Der Lichtschein der Lichtanlage muss trotz Gepäck gut sichtbar bleiben. Gangschaltung und Laufräder müssen beim Reiserad mit höheren Belastungen fertig werden. Da man wahrscheinlich empfindliche technische Geräte mitführt, sind wasserdichte und staubdichte Hüllen und Packtaschen zu empfehlen.

Moderne Zeiten, moderne Hilfsmittel

Heutzutage ist es möglich, einen Teil des Gepäcks auf einem Fahrradanhänger zu verstauen. Das entlastet das Reiserad und vereinfacht das Fahren. Es muss aber nicht jede durchfahrene Landschaft geeignet dafür sein. Wenn es bergig wird oder man schmale Pisten befahren muss, ist der Transport-Anhänger am Reiserad hinderlich.

Ohne GPS-Gerät, Smartphone und Tablet-PC geht heute niemand mehr auf eine Weltreise per Bike. Es ist in abgelegenen Gegenden jedoch zu erwarten, dass man nicht unbedingt ein Netz hat. Wenn einer eine Reise tut, sollte er auf absehbare Eventualitäten gut vorbereitet sein. Dass ein Reise-Fahrrad mit allen vorgeschriebenen Ausrüstungsgegenständen der StVZO ausgestattet wird, versteht sich von selbst. Auch die Packtaschen sollten Reflektoren aufweisen. Das Fahrverhalten des voll bepackten Reiserades muss Verkehrssicherheit und Laufruhe garantieren. Die Reifen am Reiserad sollten den höchstmöglichen Pannenschutz haben. Ersatzreifen können als Schlauchreifen mitgeführt werden. Außerdem ist eine Dichtmilch sinnvoll. Der gute Mittelweg zwischen der Belastung des Reiserades und der des Fahrers ist individuell verschieden. Hersteller wie

  • Ortler
  • Kona
  • Corratec
  • oder Cinelli

bieten solide Reisefahrräder, die einen verlässlich durch die Welt kutschieren. Vor allem die robusten Fahrräder von Ortler sind auf hohe Anforderungen ausgelegt. Belastbare Rahmen aus Stahl oder Aluminium sind am Reiserad sinnvoll. Zu achten ist auf hochwertige Gangschaltungen, beispielsweise Schaltungen von Rohloff oder Shimano XT-Qualität. Hochwertige V-Brakes haben am Reiserad gewisse Vorteile gegenüber mechanischen oder hydraulischen Scheibenbremsen. Bei Rücktrittbremsen oder Scheibenbremsen können einen unterwegs Überhitzungs- bzw. Wartungs- und Reparaturprobleme plagen. Auch bei Dauerregen und starkem Gefälle muss eine einzelne Bremse das beladene Rad sicher zum Stand bringen. Auch Details wie ein Spritzschutz an den Schutzblechen machen einen Unterschied.

Hoher Fahrkomfort ist wünschenswert

Am wichtigsten ist auf langen Strecken durch unwegsame Gelände jedoch der Fahrkomfort am Reiserad. Faktoren wie

  • Sattelpolsterung
  • Stoßdämpfung
  • Reifenbreite
  • Sattel- und Lenkerhöhe mit leicht zu bewerkstelligender Verstellbarkeit
  • ein verstellbarer Vorbau
  • variable Handpositionen am Lenker
  • oder die leichte Bedienbarkeit der Schaltung

tragen zum Fahrkomfort bei. Da man mit dem Reiserad verschiedene Landschaften durchfährt, sollte es auch mit Beladung noch wendig und kontrollierbar sein. Wer Ersatz für die wichtigsten Verschleißteile mitführt, erspart sich viel Ärger. Bevor Sie auf die Weltreise gehen, solltest Du das Reiserad unter verschiedenen Bedingungen auf seine Tauglichkeit testen. Gegebenenfalls sind Verbesserungen vorzunehmen. Wie jeder weiß, gehen die Hersteller aus preislichen Gründen auch am Reiserad Kompromisse ein. Teste das Fahrverhalten deines Bikes unter verschiedenen Bedingungen und im Gelände auf

  • Kurvenverhalten
  • Bremsverhalten und Bremsweg bei verschiedenen Wetterlagen und Böden
  • gute Kontrollierbarkeit unter Last
  • Fahrdynamik
  • und ruhigen Geradeaus-Lauf.
Cinelli Hobo Railway Reiserad

Eine Nabenschaltung ist aus Sicht von Fahrradmagazinen, die Reiseräder getestet haben, grundsätzlich pannensicherer. Sie ist wartungsärmer als eine Kettenschaltung. Die Fahrradkette am Reisefahrrad sollte durch einen Kettenkasten vor Verschmutzung und Korrosion geschützt sein. Wichtig ist ausreichender Diebstahlsschutz. Wenn einem Fahrradreisenden das teure Reiserad abhandenkommt, ist Holland in Not. Das unentbehrliche Reiserad kann mit einem soliden Rahmenschloss, einem zusätzlichen Stahlschloss und Anti-Diebstahlsachsen besser gesichert werden.

Fahrradreisende sind Individualisten

Individualisten haben eigene Vorstellungen davon, was ein brauchbares Reisefahrrad ist. Nach mehreren längeren Touren summieren sich aufgrund gemachte Erfahrungen die Punkte, auf die man den größten Wert legt. Vor einem Reiserad-Kauf solltest Du dir die unverzichtbaren Punkte notieren. Einig sind Radreisende sich aber bei den grundlegenden Kaufkriterien. Wesentliche Punkte sind

  • ein verwindungssteifer, belastbarer Fahrradrahmen
  • eine tiefe Tretlager-Position
  • eine ergonomisch günstige Sitzposition
  • solide Laufräder mit 36-40 Speichen
  • Reifen mit Pannenschutz und regensicherem Profil
  • sowie wasserdichte Lager.

Auch dem Sattel am Reise-Bike ist Aufmerksamkeit zu widmen. Er soll Sie ohne größere Blessuren über Stock und Stein begleiten. Der Lenker sollte so beschaffen sein, dass die Hände verschiedene Positionen einnehmen können. Breite Lenker mit Bar Ends und rutschfesten Handgriffen oder Triathlon-Lenker tragen dazu bei.

Wichtig ist, unterwegs genug Nahrung und Trinkwasser mitzuführen. Drei Trinkflaschenalter können am Rahmen des Reisefahrrades montiert werden. Da man für ein hochwertiges Reiserad schnell eine vierstellige Summe investieren muss, weichen viele Radreisende auf andere Fahrradtypen aus. Das ist allerdings nicht immer empfehlenswert. Bei kürzeren Radreisen mag ein Touren-, Trekking- oder Mountainbike angehen. Bei langen Reisen können sie aber für manchen zur Belastung werden. Mountainbikes haben beispielsweise einen zu kurzen Radstand. Dadurch kollidiert man beim Treten möglicherweise mit dem Gepäck. Ob man mit einem reisefähigen Liegerad auf Dauer bequem fährt, ist Ansichtssache.



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