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Brooks Sättel

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Brooks Fahrradsattel Shop

Ein dauerhaft unbequemer Fahrradsattel kann einen Biker Höllenqualen leiden lassen. Das spürte auch John Boultbee Brooks, der anno 1889 zwangsweise vom Pferd auf das Fahrrad umstieg - und erfand prompt den ersten ledernen Brooks Fahrradsattel. In den Jahren zuvor hatte Brooks sein Geld noch mit Pferdesätteln, Geschirr und anderen Lederwaren verdient. Fahrradsättel wurden seinerzeit aus Stahl hergestellt. Man kann sich vorstellen, dass das eine harte Tour war. Der Schritt vom ledernen Pferdesattel zum Fahrradsattel lag einigermaßen nahe.

Brooks Fahrradsattel B67s

Fest im Sattel, aber bitte bequem

Seit Brooks 1882 den ersten Patentantrag auf seine Fahrradsättel stellte, ist viel Wasser die Themse heruntergeflossen. Der mittlerweile weltweit bekannte Hersteller von Ledersätteln hat sich längst auf die modernen Marktanforderungen eingestellt. Doch seine alten Werte hat er niemals aufgegeben. Allerbestes Leder ist noch immer das Kerngeschäft bei Brooks - und den guten alten Brooks Ledersattel gibt es ebenfalls noch. Er hat inzwischen zahlreiche Nachfolger bekommen. Diese eignen sich auch für moderne Patentsattelstützen oder Mountainbikes.

Der Clou aller Sattelmodelle bei Brooks ist, dass sie sich nach dem Einsitzen exakt auf die Anatomie ihres Nutzers ausrichten. Damit hat ein Brooks Fahrradsattel einen enormen Vorteil vor anderen modernen Sätteln. Wer je das verharzte Gel aus einem defekten Gelsattel an der Cordhose kleben hatte, weiß um den Wert eines gut eingesessenen und quasi "unkaputtbaren" Brooks Fahrradsattels.

Vorteil Nummer zwei ist die geniale Druckverteilung. Interessant ist auch, dass so mancher Sattelhersteller um gute Belüftung kämpfen muss, indem er Rillen oder Löcher in seine Kunststoffsättel einbaut. Bei einem Brooks Ledersattel sorgt das Leder selbst für Atmungsaktivität. Das Kernleder kann den Schweiß aufnehmen, während es sich auf einem Sattel mit Kunstlederbezug staut. Das kann zu unangenehmer Reibung an Stellen führen, wo man gerne darauf verzichtet. An Brooks Ledersätteln finden sich aber zusätzlich kleine, mittig gesetzte Belüftungslöcher.

Langlebigkeit ist garantiert

Mit einem hochwertigen Brooks Fahrradsattel fährt man bei jedem Wetter komfortabel. Einige der Brooks Fahrradsättel sind ausgewiesene Langstreckensättel, andere sind eher für die Kurzstrecke konstruiert. Verwendet wird für den Sattelaufbau nur bestes Kernleder. Spalt- oder Kunstleder wird bei Brooks generell nicht verarbeitet.

Der Rahmen, über dem sich das Leder spannt, kann bei etlichen Modellen wahlweise aus Stahl, Chrom oder Titan bestehen. Man muss sich das so vorstellen, dass der Sattelrahmen dem Leder ein freies Schwingen erlaubt, weil es ähnlich wie eine Hängematte eingehängt wird. Mit einem gut gepflegten Brooks Fahrradsattel kann der Besitzer ein Leben lang auf Tour gehen. Jedes Jahr verlassen etwa 100.000 handgearbeitete Brooks Fahrradsättel das heimische Werk in England. Kein anderer Hersteller von Ledersätteln hat sich so lange am Markt behaupten können.

Außer dem Brooks Fahrradsattel hat der Hersteller noch viele andere Produkte im Katalog. Taschen, Rucksäcke, Lederhelme oder Lenkergriffe aus Leder werden jedoch in Italien hergestellt. Bei der "L’Eroica", einem Oldtimer-Radrennen auf italienischen Schotterpisten, treten fast nur Fahrrad-Oldtimer mit Brooks Sätteln an. Seit 2002 gehört das Unternehmen "Brooks England LTD" zwar zu Selle Royal. Die Produktion von Fahrradsätteln wurde jedoch in England belassen. An den Qualitäten der Sattelmodelle wie

  • "B 17"
  • "B 17 Imperial Narrow"
  • "B 67"
  • "B 190"
  • "Flyer"
  • "Swallow"
  • "Team Pro"
  • "Colt"
  • oder Brooks "Swift"
Brooks Flyer Classic für Herren

hat sich nichts geändert. Die meisten Brooks-Sättel gibt es in unterschiedlichen Versionen für beide Geschlechter. Außerdem kann man einen gefederten Brooks Fahrradsattel kaufen, der durch seine typischen Federspiralen einen optischen Retro-Effekt hat.

Tradition ist viel wert

Bei Brooks verfolgt man nicht nur alte Firmentraditionen, sondern nutzt zur Herstellung jedes weitgehend handgearbeiteten Brooks Fahrradsattelns auch teilweise alte Maschinen. Diese dienen vor allem dazu, den Fahrradrahmen aus Metall zuzuschneiden und anschließend in seine gewünschte Form zu biegen.

Dass selbst berühmte Rennradfahrer wie Eddy Merckx auf Brooks Sättel abfahren, ist längst bekannt. Die besten Rennradsättel von Brooks sind die Modelle "Team Pro Professional" und "Colt", gefolgt vom Modell "Swallow". Auf einem Trekking- oder Cityrad würde man einen Brooks "B 67", Brooks "Flyer" oder "B 17" anbringen, auf dem Mountainbike eher einen Brooks "Swallow", "B 17 Special" oder "Swift".

Einen Brooks Fahrradsattel erkennt man in mehr als 30 Ländern der Erde an den typischen Nieten und dem Brooks Emblem mit dem verschlungenen Doppel-O. Nach und nach erhält ein echter Brooks Fahrradsattel eine schöne Patina. Hält man das Kernleder durch entsprechende Pflege weich, hält so ein Sattel lebenslang. Ansonsten wird er nach und nach etwas spröde. Dies gilt insbesondere dann, wenn man das Bike oft ungeschützt im Regen stehen lässt.

Das wichtigste Merkmal eines Brooks Fahrradsattels ist, dass sein Eigner ihn erst einfahren muss. Mit jedem Tag der Nutzung wird er bequemer. Man fettet ihn sowohl auf der Unterseite als auch gelegentlich auf der Oberseite ein, um ihn geschmeidig zu machen. Möchte man mit einem neuen Brooks Sattel eine lange Fahrradtour unternehmen, empfiehlt es sich also, den Sattel bereits ein paar Monate vorher einzusitzen. 300-500 Kilometer sollte man darauf schon abgeradelt haben. Danach ist der Brooks-Sattel nicht nur perfekt auf die eigene Anatomie ausgerichtet, sondern erspart Dir auch die üblichen Druck- und Scheuerprobleme. Einen Brooks Ledersattel lässt man niemals von einem anderen Fahrer fahren, weil dann die Abstimmung auf die eigene Anatomie ins Wanken kommt.



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