MTB Hardtails

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Mountainbike Shop

Wer heutzutage ein Mountainbike kaufen möchte, steht vor einigen Grundsatzentscheidungen. Die erste Frage ist, ob es ein Hardtail-MTB, ein Starrgabel-MTB oder ein voll gefedertes Bike - ein sogenanntes "Full Suspension"-MTB oder "Fully" - sein soll. Die zweite Frage ist schon spezieller. Hier geht es bereits um den angestrebten Einsatzzweck.

Berg ab mit dem Mountainbike

Der "Bergsteiger" unter den Rädern

Das MTB ist eine der vielen Evolutionsstufen, die sich seit der Erfindung des Fahrrades entwickelt haben. Irgendwann entstand der Bedarf für ein geländetaugliches Bike mit breiten, grob profilierten Reifen. Der gedachte Einsatzzweck hatte auch andere Konsequenzen. So wurde der Rahmen eines MTB im Vergleich zum Citybike robuster, gedrungener und kleiner angelegt. Der Standard war am Anfang das wendige und kompakte 26-Zoll-MTB. Heute gibt es längst auch 20-, 24- oder 28-Zoll Mountainbikes. Das hat nicht nur etwas damit zu tun, dass Kinder und große Menschen gerne Mountainbike fahren. Es ist auch die Reaktion auf ganz unterschiedliche Fahrweisen und Einsatzzwecke. Neben stadttauglichen Mountainbike-Varianten mit StVZO-gemäßer Ausstattung gibt es zahlreiche geländetaugliche Fahrräder ohne verkehrstaugliche Ausrüstung. Man unterteilt sie nach heutigem Maßstab in

  • All Mountain-Bikes
  • Cross-Country-Bikes
  • Freerider
  • Enduro-Bikes
  • Downhill-Fahrräder
  • Four Cross-Fahrräder
  • Trial-Bikes
  • Dirtjump-Modelle
  • und Pumptrack-Bikes.
Fully MTB von Votec

Für viele der genannten Modelle haben sich Abkürzungen etabliert. So wird das All-Mountain Bike oft mit "AM" abgekürzt. "Cross-Country"-Bikes werden oft auch als "CC" oder "XC"-Bikes beschrieben. "Four Cross"-Bikes bezeichnet man hingegen als 4X-Bikes. Die Abkürzungen für Downhill-, Freeride-, Pumptrack - oder Dirtjump-Bikes ergeben sich logisch aus den Anfangsbuchstaben des zusammengesetzten Hauptwortes.

Mountainbikes schreiben Fahrrad-Geschichte

Angesichts der Begeisterung, die die robusten Bikes weltweit ausgelöst haben, haben sich immer mehr international agierende Mountainbike Hersteller etabliert. Auch die Zahl der Komponentenhersteller ist beträchtlich gewachsen. Die Hersteller von Mountainbikes stehen vor einigen Problemen. Sie möchten vom preisgünstigen Einsteiger-MTB bis hin zum spezialisierten Triathlon-Bike Fahrräder bauen,

  • die aerodynamisch und ergonomisch
  • sowie qualitativ hochwertig sind
  • leichte Bedienbarkeit
  • und leichtes Gewicht vereinen
  • gute Steifigkeitswerte erzielen
  • oder verstellbare Federungen aufweisen
  • vielseitig nutzbare Laufräder haben
  • und dabei doch bezahlbar bleiben.

Kompromisse sind aus verschiedenen Gründen nicht zu vermeiden. Um MTB-Räder zu verkaufen, muss man dem breiten Bikerpublikum ein stimmiges Fahrrad präsentieren. Dabei kommen speziellere Wünsche oftmals buchstäblich unter die Räder. Zum Beispiel wünschen viele Biker sich MTB Reifen, die auf jedem Boden gleichermaßen gut haften. Spätestens bei Regen haften viele Slick-Reifen, aber auch MTB-Reifen mit Profil nicht mehr ausreichend. Ein anderes Problem stellen oft die nicht fein genug dosierbaren Bremsen bei preisgünstigen MTB Bikes dar. Häufig wird die "V-Brake" - eine Cantileverbremse - verbaut, statt der besser dosierbaren U-Brake oder Scheibenbremsen. Diese gibt es in mechanischer oder hydraulischer Ausführung.

An dieser Stelle kommen die Komponentenhersteller ins Spiel. Sie liefern keineswegs nur Ersatzteile. Bastelfreudige Biker können durch höherwertige Komponenten, den Austausch einer kompletten Gruppe oder eine andere Bereifung ihr Mountainbike aufwerten. Bestimmte MTB-Marken haben aufgrund sehr guter Qualität bei Bikern einen Stein im Brett. Andere Marken stehen für wichtige Innovationen oder sportliche Werte. Wer sein Mountainbike online kauft, hat oft bereits bestimmte Vorstellungen. Er sucht nach einer ganz bestimmten Marke oder hat ein Traum-Bike mit Ballonbereifung im Auge.

Blick auf die Evolutionsgeschichte

Allein die Optik moderner Mountainbikes ist eine Klasse für sich. Mit innen laufenden Kabelzügen, aerodynamischem Rahmen und designerischen Elementen ausgestattet, präsentieren sich die MTBs heutiger Tage auch als technisch hochgerüstete Zugpferde. Nie gab es so viel Innovation auf kleinem Raum. Die Vielfalt der

  • Gangschaltungen
  • Bremssysteme
  • Reifenprofile
  • Felgenarten
  • Lenkervorbauten
  • Lenkerformen
  • Schalthebel-Varianten
  • Ventile
  • oder Pedalen

beeindruckt selbst Fachleute. Manche Erfindung war gar revolutionär. Als Beispiele seien das Blitzventil, der verbesserte Pannenschutz durch Kevlar-Einlagen bzw. spezielle Gummimischungen oder die Erfindung des schlauchlosen Tubeless-Reifens genannt. Seit den Achtzigern ist viel passiert. Neben 26-Zoll-Reifen sind heute auch 27,5-Zöller oder MTBs mit Ballonreifen zu 29 Zoll zu haben. Neben dem Stahlrahmen sind heute auch

  • Aluminiumrahmen
  • Titanrahmen
  • oder Karbonrahmen

zu finden. CroMo-Stahl, Karbon oder Titan verwendet man heute weitgehend im oberen Preissegment. Der Biker hat die Wahl zwischen Starrbikes, MTB Rädern mit gefederter Vordergabel - den sogenannten Hardtails - oder dem vorne und hinten gefederten Fully. Bei besonders leichten MTBs wie den "Cross-Country" Racing-Bikes findet man vorwiegend Luftfederungen. Stahlfederungen bauen die MTB Hersteller vorzugsweise bei Downhill-Bikes und anderen stark geforderten Mountainbikes ein.

Als Prototyp der heutigen Mountainbikes gilt ein Cruiser von Schwinn, der 1973 erstmals auf die Pisten ging. Einer der ersten Fahrer von Mountainbikes wurde später ein bekannter Hersteller: Ritchey. Zu den früh am MTB-Markt tätigen Firmen gehörten auch "Shimano", "Specialized" und "Suntour". Die Evolution der Cruiser-Bikes nahm eine andere Richtung. Zum weltweit erfolgreichen Industriezweig wurde die Herstellung von Mountainbikes erst in den Achtzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts. Neben zahlreichen großen Firmen haben sich auch kleine MTB-Hersteller halten können, die sehr spezielle Mountainbike-Modelle bauen. Auch in Deutschland oder Polen sind Hersteller bekannt, die qualitativ hochwertige und designerisch ansprechende MTB-Modelle auflegen. Zum Beispiel konnten die aus Deutschland stammenden Cube-Bikes das anspruchsvolle Publikum überzeugen.

Jedem sein individuelles MTB-Bike

Jeder kann im MTB Shop heute sein Traumfahrrad entdecken. Ob er es sich immer leisten kann, ist eine andere Frage. Der Fahrradfachhandel bietet heute Finanzierungen für größere Wünsche an. Ob die "Traumbikes" reinen Freizeitzwecken dienen oder im sportlichen Wettbewerb gefahren werden, ist verschieden. Der Trend zum Zweitrad ist unübersehbar. Immerhin gibt es heute sehr viele verschiedene Fahrradtypen. Mancher nutzt ein Citybike und ein Fully. Fahrradkuriere fahren gelegentlich ein Fixie und meistens ein MTB-Hardtail. Wieder andere besitzen ein Triathlon-Rennrad für Trainingszwecke und ein "Urban Bike" für den Alltagsgebrauch. Die ersten Mountainbike-Modelle mit E-Motor sind heute bereits im Handel zu finden. Früher hätte man gedacht, dass kein MTB-Fahrer sich jemals ein E-Bike zulegen würde. Irrtum! Das E-Bike ist ebenso wenig zu Ende gedacht wie sein geländetauglicher Konkurrent. Die Wahl zwischen einem

  • Serious "Rockville"
  • Votec "VC 10"
  • Merida "Big 7"
  • Corratec X-vert Motion"
  • Ghost "HTX Actinum 2972"
  • oder Cube "Attention"

fällt schwer. Entscheidend sind oft die Markenvorliebe sowie die Qualität der technischen Ausstattung. Auch die Reifenhersteller oder der Preis können eine wichtige Entscheidungsgröße darstellen. Der eine steht auf Continental-Reifen, der andere legt Wert auf Schwalbe-Bereifung. Im Gelände kann der Reifen eine entscheidende Komponente sein, ebenso wie die Qualität der Bremsen. Die gewünschte Stabilität, die erforderliche Steifigkeit und das Eigengewicht eines Mountainbikes kommen sich oft ins Gehege. Wer viel in Bergregionen unterwegs ist, entscheidet sich für zahlreiche Gänge und ein leichtgängiges Aluminium-Fahrrad. Bei einem Starrgabel- oder Hardtail-Bike kann man mit voluminösen Reifen die Unebenheiten besser abfedern. Auch ein gefederter Sattel oder eine gefederte Sattelstütze leisten diesbezüglich gute Dienste. An einem Fully erwartet man heutzutage gute Dämpfungen und Federungen. Diese sollten idealerweise einstellbar sein. Auch der Sattel an einem MTB-Modell kann variabel einstellbar sein - per fernbedienbarer Sattelstütze. Diese kann man per Hebelbedienung am Sattel oder Lenker in der Höhe herunterfahren, wenn man beim Bergabfahren eine andere Sitzposition benötigt. Anschließend fährt man sie wieder hoch. Die Sicherheit des Fahrers spielt bei solchen Erfindungen eine große Rolle.

Hardtail Bike von Merida

Eine interessante Debatte

Der Klassiker unter den MTB-Modellen hatte eine 26-Zoll-Bereifung. Der dazu passende Rahmen hatte Einheitsgröße. Man war damit sehr wendig und schnell. Die geringe Rahmenhöhe bereitete aber groß gewachsenen Menschen Probleme. Diese mussten sich mit ellenlangen Sattelstützen und Lenkerstangen behelfen, um eine ergonomische Sitzposition zu erlangen.

Heute ist die Auswahl an Rahmen- und Reifengrößen ungleich größer. Schon entsteht eine Debatte, ob das 26-Zoll-MTB etwa ausgedient hat. Aus der Sicht der meisten MTB-Fans hat es das nicht. Zwar verhalten sich MTB-Bikes mit größeren Rahmen und Ballonreifen wesentlich ruhiger im Gelände. Sie sind aber auch weniger wendig. Letzten Endes hängt es auch von der Fahrweise ab, welches Bike man als Fahrradfahrer bevorzugt. Wer es wendig, leicht und schnell mag, der wählt weiterhin ein 26-Zoll-MTB. Es in jeder Fahrsituation zu beherrschen, ist eine Herausforderung. Doch ein größerer Fahrradrahmen und voluminösere Reifen schlagen sich gewichtsmäßig nieder. Das hat Folgen für das Fahrtempo, die Bodenhaftung und den Vortrieb. Es müssen also einige Fragen beantwortet werden, bevor man im Bike Shop ein neues MTB bestellt.

Der Vergleich einzelner Daten zur Ausstattung und zur Rahmenhöhe allein genügt vielen Bikern nicht. In den einschlägigen Bikerforen werden häufig Fragen gepostet, die interessant sind. Die Wahl zwischen zwei oder drei Favoriten fällt Bikern oft schwer. Da helfen oft die Erfahrungen anderer, die diese Fahrräder bereits ausprobiert haben. Die Kaufentscheidung für ein hochwertiges Mountainbike kann ein komplexer Vorgang sein, der seine Zeit dauert. Da man sein Bike aber erfahrungsgemäß mehrere Jahre fährt, ist das legitim. Fehlkäufe kann man nur mit Verlust verkaufen. Einen nicht ganz so hundertprozentig gefallenden MBT-Kandidaten könnte ein gewiefter Biker aber jederzeit durch Austausch bestimmter Komponenten verbessern. Der rege Forums-Austausch und das Feedback von Bikern - insbesondere aus den Profiteams - verhilft den Herstellern dazu, Überarbeitungen an ihren Fahrrad-Modellen vorzunehmen. Daher entsprechen viele Bikes heute eher den Vorstellungen derer, die sie fahren. Viele Mitarbeiter von namhaften Herstellern sind ebenfalls ausgemachte Fahrradfans und Tüftler. Nicht wenige davon versuchen sich irgendwann als Konstrukteure, Fahrraddesigner, Fahrradhersteller oder Komponentenbauer. Die MTB-Welt bleibt also weiterhin spannend.



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