Dirt, Dual & Street Bikes

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Dirt Bike – Spaß in Dreck und Schmutz

Man findet sie in den Randgebieten, Waldstücken und Industriebrachen fast jeder Stadt, und sie erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit in der Szene: Dirt Bikes. So anrüchig das im ersten Moment klingen mag, die Rede ist eigentlich von einer ernstzunehmenden Fahrrad-Sportart und ihren Austragungsorten, nämlich von Dirt Bike Kursen, die auch Trails oder Dirt Jumps genannt werden.

Dirt Bike

Seinen Ursprung hat der Funsport im BMX. Schon in den 60ern bretterten Jugendliche mit sogenannten Sting Ray Bikes über Strecken, die den heutigen Fahrrad-Konstruktionen in vielen Beziehungen ähnelten. Zu Beginn der 90er Jahre entwickelte sich daraus schließlich die Dirt Bike Bewegung, welche heute fester Bestandteil der gesamten Velobranche ist.
Um den neuen Anforderungen jedoch gerecht werden zu können, mussten die BMX Bikes angepasst werden. Sie verschmolzen mit dem Mountainbike zu jenem Modell, welches heute als Dirt Bike bekannt ist und geschätzt wird.

Besondere Konstruktion für besonderen Einsatz

Die Bereiche, in denen man mit einem Fahrrad besten Fahrspaß erleben kann, wurden in der Vergangenheit immer mehr und immer vielfältiger. Ähnlich wie Rennrad, Crossbike und andere Fahrräder ist deshalb auch das Dirt Bike ein Fahrrad, das speziell auf sein Metier zugeschnitten ist, um ideale Voraussetzungen für gutes Handling und viel Freude auf rauen Kursen zu schaffen.

Stoßdämpfer

Dirt Bikes müssen in der Lage sein, hohe Geschwindigkeiten, G-Kräfte, Sprünge und Stürze aus mehreren Metern Höhe problemlos zu verkraften. Da wundert es nicht, dass sie eine grundlegend andere Konstruktion aufweisen als z. B. Räder aus dem Cross-Bereich.

Die Fahrräder haben, wie fast jedes Mountainbike, eine gute Dämpfung der Vorderachse. Alle Dirt Bikes sind sogenannte Hardtails, die ein fest mit dem Rahmen verbundenes Hinterrad besitzen. Eine Federung ist nur am vorderen Reifen verbaut. Damit unterscheiden sich die Fahrräder von den Fullsuspension Bikes, die an beiden Laufrädern Stoßdämpfer besitzen.

Obwohl die zusätzliche Federung mit Sicherheit sinnvoll für Sprünge und schwieriges Gelände wäre, sorgt sie auch für eine größere Elastizität am Rahmen. Genau diese Biegsamkeit ist aber ein großes Hindernis für das Erreichen von hohen Geschwindigkeiten, wie sie für Absprünge benötigt werden, und ist damit mehr schlecht als recht für Dirt Jumps. Manche Profis verwenden sogar Fahrräder völlig ohne Dämpfer, da sie so ein noch höheres Tempo erreichen.

Unser Tipp: Federwege von 80-140 mm sind normal, 100 mm haben sich beim Dirt Bike als Standard etabliert.

Rahmen

Für die heftigen Belastungen müssen die Bike-Rahmen eine besonders große Stabilität aufweisen. Optisch wird das durch den fast vollständig geraden Mittelholm deutlich, der in einer Linie vom Lenker zur Hinterachse führt. Zusammen mit den Streben am Pedal bildet er spitze Winkel an den Enden, die für eine belastbare Grundstruktur sorgen.

Um die Widerstandsfähigkeit des Bikes weiter zu erhöhen, werden meist Aluminium oder andere Metalllegierungen, beispielsweise Chrom Molybdän, verwendet.

Reifen und Felgen

Die Reifenart ist abhängig vom Gelände, in dem gefahren werden soll. Handelt es sich um Pisten aus Lehm und Erde, sollte ein griffiges Mountainbike-Profil verwendet werden, mit dem die Fahrräder zumeist direkt geliefert werden. Soll es eher auf trockene oder glatte Bike Trails gehen, sind profillose Reifen besser geeignet, da mit ihnen ein höherer Speed erreicht werden kann.

Die Laufräder haben in der Regel eine Größe zwischen 24 und 26 Zoll sowie eine Breite zwischen 2 und 2,5 Zoll, die dem Bike eine hohe Wendigkeit im Gelände und einen guten Halt mit nicht allzu viel Reibung auf dem Boden geben.

Die Felgen sind, wie der Rest des Rads auch, auf Stabilität und Belastbarkeit ausgerichtet. Um dies zu gewährleisten, sind auch sie aus Alu gefertigt, was den Reifen – und damit das Bike – gleichzeitig nicht zu schwer werden lässt.

Bremsen und Gewicht

In der Fahrrad-Branche existieren im Allgemeinen drei Arten von Bremsen:

  • Rücktritt- bzw. Pedalbremsen
  • Scheibenbremsen
  • Felgenbremsen

Felgenbremsen sind wohl das gängigste System, das sich aber wenig für Dirt Bike-Anforderungen eignet. Die Bremsflächen liegen weit außen am Rad und können durch Schmutz sowie aufgewirbelten Dreck überzogen werden, was die Leistung mindert. Auch Pedalbremsen eignen sich nur bedingt, da der Fahrer nicht immer Trittkontakt hat und sie eher unpraktisch für das Geländeprofil sind.

Scheibenbremsen passen deshalb besser. Sie sitzen am Radinneren und bieten konstant gute Bremseigenschaften, weshalb sie sich auch beim Mountainbike etabliert haben. Um jedoch Gewicht zu sparen und den Lenker für Tricks und Stunts drehen zu können, werden sie bei manchen Bikes nur am Heck verbaut. Sollte man damit seine Probleme haben, kann man mit entsprechendem Zubehör zusätzliche Bremsen am Vorderrad anbringen.

Das Gewicht des Fahrrads ist ein wichtiger Faktor. Ein Dirt Bike sollte möglichst leicht sein, um hohe Geschwindigkeiten zu erreichen und dennoch stets die Kontrolle zu behalten.

Sattel

Der charakteristische Dirt Bike-Look wird auch durch den tief sitzenden Sattel bestimmt. Diese besondere Sitzposition hat jedoch keine ästhetischen, sondern ganz praktische und anwendungsbezogene Gründe:

Wenn man mit dem Fahrrad Sprünge absolvieren will, steht man kurz vor der Landung zumeist in einer federnden Haltung auf den Pedalen, um den Stoß mit dem eigenen Körper abfangen zu können. Wäre der Dirt Bike-Sattel höher montiert, würde er bei der Landung nach oben federn und sowohl Herren als auch Damen einige Schmerzen bereiten.

Pedale

Im Mountainbike-Bereich haben sich Klickpedale, ähnlich wie auch bei Rennrädern, durchsetzen können. Sie ermöglichen ein gutes Bike Handling, bessere Kontrolle und große Stabilität, die in unwegsamem Gelände geradezu unerlässlich ist.

Trotz der ähnlichen Gegebenheiten und Terrains sucht man die MTB-Bindungen beim Dirt Bike vergebens. Flache Pedale oder Bärentatzen, die ihren Namen der besonderen Größe und dem gezackten Blechrahmen verdanken, sind die für gewöhnlich am Fahrrad verbauten Modelle. Obwohl die Schuhe nicht fest mit dem Bike verbunden sind, hat der Fahrer durch die Oberflächenstruktur einen guten Halt und kann seine Freiheit für Stunts, Tricks und Sprünge voll ausnutzen.

Kette und Schaltung

Beim Mountainbike ist die Schaltung eines der großen Qualitätskriterien. Sie ermöglicht das leichte Erklimmen von Bergen und die generelle und nahezu universale Geländetauglichkeit der Fahrräder.

Bei Dirt Bikes wird die Schaltung hingegen geradezu vernachlässigt. Sie dient hier vor allem dazu, Geschwindigkeit aufzunehmen, denn für die wenige Meter hohen Hügel ist eine Schaltung praktisch überflüssig. Eine geringe Gangzahl, wenige Kettenblätter und sichere Innenlager entsprechen damit dem Standard der Fahrräder und stellen einen weiteren großen Unterschied zum herkömmlichen Mountainbike dar.

Dirt Jump

Manche Profis treiben dies mit ihren Bikes sogar auf die Spitze: Sie verwenden nur einen einzigen Gang an ihrem Fahrrad. Das spart zusätzlich Gewicht und sorgt für extra Spannung auf der Kette. Dieser Zug wird auch dringend gebraucht, um ein Abspringen der Kette zu verhindern, denn die heftigen Erschütterungen und Stöße setzen den Dirt Bike Ketten stark zu. Wenn doch eine Schaltung verbaut ist, dann meist nur mit einer Kettenführung, die einem Herausspringen vorbeugt.

Sicherheit und Instandhaltung

Helm, Anzug und Protektoren sind nicht nur etwas für Fahranfänger und Kinder, sondern gehören auch zur Grundausstattung jedes professionellen Dirt Bike-Sportlers. Das Zubehör schützt zuverlässig vor Stürzen und Verletzungen, die auch bei diesem Fahrrad-Typ vorkommen können.

Auch im Dirt Bike-Shop von Bikeunit.de findest Du Ersatzteile von namenhaften Herstellern, wie Shimano oder SRAM sowie ein großes Sortiment an Zubehör und Werkzeug, in dem sich für jedes Dirt Bike das passende Teil findet.

Preis und Anschaffung

Obwohl es in der Fahrrad-Branche für Mountainbike und Co. praktisch keine Preisgrenze nach oben gibt, gilt das nicht unbedingt auch für das Dirt Bike. Ein gutes Komplettbike gibt es schon für wenige hundert Euro. Damit liegt ein solches Fahrrad weit unter den Anschaffungskosten eines professionellen Downhill Bikes oder Rennrads und bietet trotzdem sehr gute Fahreigenschaften im Dirt Bike-Bereich.

Was spricht also dagegen, sich nicht selbst von dem besonderen Jump-Feeling der Fahrräder und den hohen G-Kräften in Steilkurven und Gelände zu überzeugen. Der Anschaffungspreis für ein Dirt Bike ist es bestimmt nicht!



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